Stationen meiner politischen Biographie
1977 wurde ich Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).Dez. 1989 ernannte man mich zum Delegierten für den Außerordentlichen Parteitag der SED. Dort war ich Mitbegründer der AG Junge GenossInnen.
1990 wurde ich Mitglied des Bezirksvorstandes Berlin-Mitte der PDS.
Jan. 1991 erfolgte meine Wahl zum Schatzmeister der PDS.
Am 27. Jan. 1991 werden alle Konten der PDS durch die Treuhandanstalt unter Kontrolle genommen; wenig später ebenfalls alle PDS-Immobilien. Dagegen protestiert die Partei.
1993 und 1995 erfolgte meine Wiederwahl zum Schatzmeister der PDS.
Am 30. Nov. 1994 droht das Berliner Finanzamt, eine politisch festgesetzte Steuerforderung in Höhe von 67,5 Mio. DM gegen die PDS zu vollstrecken. Gemeinsam mit Gregor Gysi, Lothar Bisky, Michael Schumann, André Brie, Heinz Vietze und Hanno Harnisch trat ich in den Hungerstreik. Mahnwachen und Kundgebungen mit mehreren zehntausend Teilnehmern in Berlin solidarisieren sich mit der PDS und den Streikenden.
Am 7. Dez. 1994 erhält die PDS vor Gericht im Streit um die Steuerforderung Recht. Der Hungerstreik wird beendet.
Am 18. Juli 1995 endet vor dem Berliner Oberverwaltungsgericht der Rechtsstreit zwischen der Treuhandgesellschaft und der PDS über die Altvermögen der Partei (SED) mit einem Vergleich. Das Karl-Liebknecht-Haus, der Sitz der Partei am Rosa-Luxemburg-Platz, wurde als eine von vier Immobilien der Partei als „rechtsstaatlich erworben" anerkannt.
Im Jan. 1997 werde ich zum Bundesgeschäftsführer der PDS gewählt.
Am 27. Sept. 1998 zieht die PDS mit 5,1% erstmals mit Fraktionsstärke in den Deutschen Bundestag ein. Über den Listenplatz 1 auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern werde ich gewählt.
1999 und 2001 erfolgt meine Wiederwahl zum Bundesgeschäftsführer der PDS.
2002 bei der Bundestagswahl scheitert die PDS unter meiner Verantwortung als Wahlkampfleiter mit 4,0 %. Auf dem Geraer Parteitag habe ich nicht mehr für den Parteivorstand kandidiert. Ich beendete meine hauptamtliche Tätigkeit für die Partei, blieb aber ehrenamtlich aktiv, so u.a. als Delegierter des Landesparteitages in Mecklenburg-Vorpommern.
Im Sep. 2005 kandidierte ich als Wahlkreisbewerber im WK 13 für die Linkspartei.PDS. Über den Platz 1 auf der Landesliste der Linkspartei.PDS Mecklenburg-Vorpommern ziehe ich erneut in den Bundestag ein.
Im Dez. 2005 werde ich zum Bundesgeschäftsführer der Linkspartei.PDS gewählt.
Am 16. Juni 2007 erfolgt nach der erfolgreichen Bundestagswahl und einer breiten innerparteilichen Debatte über die Gründungsdokumente sowie getrennten Urabstimmungen in der Linkspartei.PDS und WASG die Verschmelzung beider Parteien zur Partei DIE LINKE.
Vom 16. Juni 2007 bis Mai 2010 war ich der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE.
Von Juni 2008 bis 2010 war ich auf Beschluss des Parteivorstandes Bundeswahlkampfleiter der LINKEN.
Am 13. Jan. 2009 wählt mich die Vertreterversammlung im WK 13 einstimmig zum Wahlkreisbewerber für die Bundestagswahlen am 27.9.2009.
Am 21. Februar 2009 werde ich durch die Vertreterversammlung des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern der Partei DIE LINKE erneut auf Platz 1 der Landesliste gewählt.
Am 27. Okt. 2009 erfolgt nach der bisher erfolgreichsten Bundestagswahl für DIE LINKE mein Wiedereinzug in den 17. Bundestag über über den WK 13 Schwerin-Ludwigslust.
Am 21. Januar 2010 werde ich von der Fraktion der LINKEN in Deutschen Bundestag, zu einem ihrer stellv. Fraktionsvorsitzenden gewählt.